Archiv der Kategorie: Einsätze 2004

Abschlussübung

15.00-18.00Uhr
Heute fand in Besch die Abschlussübung der Gemeinde Perl statt. Als Objekt suchte sich der Wehrführer Richard Koch das Altenheim in Besch aus. Zur Lage: Bei Wartungsarbeiten am Heizkessel durch den Hausmeister entstand im Keller des Gebäudes ein Brand, der zur Folge hatte, das sich starke Rauchschwaden über alle Etagen ausbreiteten. Nach dem Absetzten des Notrufes durch die Heimleiterin, alarmierte die Kreisalarmzentrale zunächst die Wehren, Besch, Nennig, Borg, und Perl, nachalarmiert wurden Tettingen-Butzdorf, Wochern, Oberleuken und Büschdorf. Die Bescher Feuerwehr war als erstes an der Einsatzstelle, erkundetet die Lage, und rüstete sich mit schwerem Atemschutz aus, um die nicht gehfähigen Bewohner aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Zur Unterstützung trafen nach wenigen Minuten die anderen Wehren ein. Als zusätzliche Wasserversorgung ließ der Einsatzleiter Christoph Rhein eine Wasserversorgung von den Löschbezirken Oberleuken, Wochern, Tettingen-Butzdorf und Büschdorf aus der Mosel verlegen. Weitere Wehrmänner rüsteten sich mit Atemschutz aus und halfen bei der Rettung der Verletzten bzw. eingeschlossenen Personen. Die Wehren aus Perl und Borg verschafften sich mit Anhängeleiter und Schiebeleitern Zugang zu den oberen Etagen und begannen ebenfalls mit der Rettung. Diese war im engen Treppenhaus sehr schwierig, da auch Bewohner in ihren Rollstühlen ins Freie gebracht werden mussten. Zur Unterstützung wurde auch das THW Obermosel angefordert, deren Aufgabe es war bei der Verletztenbergung zu helfen und den Einsatzort ausleuchten. Nachdem fünfzehn Heimbewohner, drei Besucher und der Hausmeister mit teilweise leichten und schweren Rauchvergiftungen gerettet und dem DRK- Rettungsdienst Perl übergeben waren sowie der Brand gelöscht war, konnten die Wehren mit den Aufräumarbeiten beginnen. Nach getaner Arbeit lud der Wehrführer alle Beteiligten sowie die Beobachter Kreisbrandinspekteuer Stefan Buchmann, Bürgermeister Toni Hoffmann die Ortsvorsteherin von Besch Jutta Bösen und einige Gemeinderatsmitglieder in die Gerätehalle des THW zur Einsatzkritik und anschließenden Kameradschaftspflege ein.
Fotoalbum

Brennendes Casino Nennig

06.30-11.00Uhr
Durch Fernmelder und Sirene wurden die Borger Wehrmänner um 6.30Uhr aus dem Schlaf gerissen. Gemeldet wurde, „brennendes Casino Nennig“. TLF8 und LF8 rückten sofort in Richtung Nennig aus. Schon kurz nach dem Ortsausgang Sinz war eine Qualmwolke über Nennig zu erkennen. Beim Eintreffen an der Brandstelle war schnell klar, das nicht das Casino, sondern der Dachstuhl eines an das Gasthaus „die Scheune“ gebauten Hauses in Vollbrand stand. Die Wehren Nennig, Perl und Besch waren bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt, und auch die Drehleiter von Mettlach war schon auf dem Weg zum Einsatzort.
Der erste Atemschutztrupp der Borger Wehr ging sofort zum Innenangriff über und begab sich mit einem C-Schlauch in die zweite Etage der „Scheune“. Dort brannten bereits die Stühle und die Holzbalken des Dachstuhls. Durch eine geöffnete Tür die zum eigentlichen Brandherd des Wohnhauses führte konnte man den Brand direkt bekämpfen. Als schwierig erwies sich das Löschen des Dachstuhles der „Scheune“, da die Isolierung brannte und nur von außen gelöscht werden konnte. So wies der Einsatzleiter Manfred Gelz die Drehleiter der Mettlacher Wehr so ein, das diese den Dach abdeckte und so den Brand der Isolierung löschen konnte. Auch durch schnelles Eingreifen der Wehren konnte nicht verhindert werden, das der Dachstuhl des Wohnhauses total zerstört wurde, wobei sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Nachdem das Dach der „Scheune“ größtenteils abgedeckt war, konnte auch der Brand der Isolierung gelöscht werden. Nach den Löscharbeiten halfen der Wehrmänner noch beim beseitigen des Löschwassers in der „Scheune“. Um 11.00Uhr konnte die Borger Wehr abrücken.16-10-2004.jpg16-10-2004-1.jpg

VU

16.45-17.29Uhr
Die Uhr zeigte 16.45Uhr als die Wehr zu einem Verkehrsunfall auf die A8 gerufen wurde. Auf der A8 in Richtung Perl hatte sich ein PKW auf regennasser Fahrbahn überschlagen und bleib auf dem Seitenstreifen liegen. Der Fahrer hatte Glück und konnte sich selbst unverletzt aus seinem PKW befreien. Die Wehr sicherte die Unfallstelle ab und stellte das Fahrzeug für den Abschleppdienst auf die Räder. Einsatzende 17.29Uhr

Brennendes Wohnmobil

22.20-00.00Uhr
Einsatz 22.20Uhr brennender Bus A8 Richtung Merzig. Auf der Autobahnbrücke nahe Eft stand auf dem Randstreifen ein brennendes Wohnmobil. Der Fahrer machte die Wehr darauf aufmerksam das sich im inneren des Fahrzeuges zwei Gasflaschen befinden, da sich das Wohnmobil im Vollbrand befand, musste die Wehr mit einem Sicherheitsabstand den Brand bekämpfen. Doch nach eintreffen der Perler Wehr und mit Einsatz von Schaummitteln konnte der Brand schnell bekämpft werden. Einsatzende 00.00Uhr

Ungewöhnliche Situation

22.30-00.50Uhr
22.30Uhr Alarm, die Kreisalarmzentrale beorderte den RW1 mit Besatzung nach Sinz in ein Waldstück. Dort fand die Wehr eine ungewöhnliche Situation vor, die Kriminalpolizei vor Ort bat die Wehr einen PKW zu öffnen, in dem sich eine Person befand, die sich mit einer Gasflasche die auf der Rückbank lag umgebracht hat. Nachdem der Einsatzleiter sicherstellte, das der PKW schon zwei Tage im Wald stand und sich somit das Gas verflüchtige, konnten die Wehrmänner das Fahrzeug öffnen. Für die Kriminalpolizei musste der Fundort noch bis 0.50Uhr ausgeleuchtet werden.

Vu Wochern

00.15-1.00Uhr
00.15 Uhr, der Fernmelder reißt die Wehrmänner aus dem Bett, gemeldet wurde eine eingeklemmte Person auf dem Verbindungsweg zwischen Borg und Wochern. Ein 19jähriger aus Besch war wegen überhöhter Geschwindigkeit mit seinem PKW aus einer Kurve geschleudert worden und gegen einen Baum geprallt. Die Wehr konnte den jungen Mann nur noch tot bergen

Brennendes Wohnhaus

19.50-20.50Uhr
19.50Uhr, die Sirene ertönt, Wehrmänner kommen aus allen Straßen zum Gerätehaus gemeldet wird ein brennendes Wohnhaus im Ortsteil Eft. Nach wenigen Minuten rücken die Wehrmänner zum Einsatzort aus. In Eft stellte sich heraus, das die Holzverkleidung eines Kamins in einem Wohnhaus brennt, unter schwerem Atemschutz und mit Feuerlöscher und Kübelspritze ausgerüstet, begeben sich die Wehrmänner zum Brandherd. Das Bekämpfen des Brandes stellte sich als schwierig heraus, da es hinter einer Holzvertäfelung brannte. Mit Brecheisen musste die Holzvertäfelung entfernt werden, erst dann konnte der Brand mit Kübelspritze und Feuerlöscher bekämpft werden. Durch sparsames einsetzten von Löschwasser konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Nach getaner Arbeit konnte die Wehr um 20.50Uhr wieder abrücken.