Grossübung

14.00-16.00Uhr
Heute stand die größte Übung der letzten Jahre in der Gemeinde Perl an. Übungsleiter Siegbert Bauer entwickelte folgendes Szenarium: Zwei Pkws rammten einen Linienbus auf der Schengener Brücke, dadurch kam der Bus ins schlingern und stürzte von der Brücke. Der Bus lag mit seinen ca. 30 Insassen auf der Seite, die beiden Pkws kamen in einer Böschung zum Stillstand. Sofort wurden die anliegenden Wehren Perl, Borg, Nennig und Besch alarmiert, zusätzliche mehrere Einheiten des DRK. Die Feuerwehr Perl begann mit der Bergung der eingeklemmten Personen in den beiden PKw´s. Unsere Wehr übernahm den Bus und bekam Unterstützung durch die Wehren Besch und Nennig. Zusätzlich wurden Hilfskräfte aus dem benachbarten Luxemburg angefordert sowie der THW Obermosel.
Um in den Bus zu gelangen musste zuerst die Frontscheibe ausgebaut werden, kreuz und quer lagen die Verletzen im Bus. Die Feuerwehr verschaffte sich mit Schere und Spreizer Zugang zu den Verletzten. Mittlerweile begannen die Feuerwehren aus Luxemburg mit der Bergung vom hinteren Teil des Busses durch die Heckscheibe. Um einige Verletzte bergen zu können mussten zuerst Sitzbänke und Verstrebungen entfernt werden. Auch die Rettungshubschrauber aus Luxemburg und Saarbrücken waren jetzt eingetroffen und konnten schwer verletzte Personen in nahe liegende Krankenhäuser fliegen. DRK und THW bauten Zelte auf um die zahlreichen Verletzten in diesen erst versorgen zu können. Zu diesem Zeitpunkt sind insgesamt 150 Helfer vor Ort. Was sicher an einem Wochentag und bei einem realen Unglück weit weniger wären.
Die Leihenschauspielgruppe Mimentrupp sorgte mit Ihrer Gruppe für sehr reale Verletzte und trug dazu bei das die Hilfskräfte wie in echten Einsatz handeln mussten.
Insgesamt verlief die Übung ausgesprochen erfolgreich, auch die Kooperation zwischen den Rettungskräften aus Luxemburg und Deutschland funktionierte ohne größere Probleme.
Bilder sind im Fotoalbum zu finden.
Fotoalbum

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