Brennendes Casino Nennig

06.30-11.00Uhr
Durch Fernmelder und Sirene wurden die Borger Wehrmänner um 6.30Uhr aus dem Schlaf gerissen. Gemeldet wurde, „brennendes Casino Nennig“. TLF8 und LF8 rückten sofort in Richtung Nennig aus. Schon kurz nach dem Ortsausgang Sinz war eine Qualmwolke über Nennig zu erkennen. Beim Eintreffen an der Brandstelle war schnell klar, das nicht das Casino, sondern der Dachstuhl eines an das Gasthaus „die Scheune“ gebauten Hauses in Vollbrand stand. Die Wehren Nennig, Perl und Besch waren bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt, und auch die Drehleiter von Mettlach war schon auf dem Weg zum Einsatzort.
Der erste Atemschutztrupp der Borger Wehr ging sofort zum Innenangriff über und begab sich mit einem C-Schlauch in die zweite Etage der „Scheune“. Dort brannten bereits die Stühle und die Holzbalken des Dachstuhls. Durch eine geöffnete Tür die zum eigentlichen Brandherd des Wohnhauses führte konnte man den Brand direkt bekämpfen. Als schwierig erwies sich das Löschen des Dachstuhles der „Scheune“, da die Isolierung brannte und nur von außen gelöscht werden konnte. So wies der Einsatzleiter Manfred Gelz die Drehleiter der Mettlacher Wehr so ein, das diese den Dach abdeckte und so den Brand der Isolierung löschen konnte. Auch durch schnelles Eingreifen der Wehren konnte nicht verhindert werden, das der Dachstuhl des Wohnhauses total zerstört wurde, wobei sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Nachdem das Dach der „Scheune“ größtenteils abgedeckt war, konnte auch der Brand der Isolierung gelöscht werden. Nach den Löscharbeiten halfen der Wehrmänner noch beim beseitigen des Löschwassers in der „Scheune“. Um 11.00Uhr konnte die Borger Wehr abrücken.16-10-2004.jpg16-10-2004-1.jpg

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