{"id":204,"date":"2001-05-03T15:54:34","date_gmt":"2001-05-03T13:54:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehr-borg.de\/?p=204"},"modified":"2001-05-03T15:54:34","modified_gmt":"2001-05-03T13:54:34","slug":"jahrhundertgewittert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-borg.de\/?p=204","title":{"rendered":"Jahrhundertgewittert"},"content":{"rendered":"<p>1.28-12.00Uhr<br \/>\nMitten in der Nacht wurde die Borger Bev&#246;lkerung aus dem Schlaf gerissen, um 1.28Uhr ert&#246;nte die Sirene. Die Wehr wurde nach Nennig gerufen, was war passiert? Nach einem Jahrhundertgewittert waren in Nennig, Sinz, Ke&#223;lingen der Ausnahmezustand ausgebrochen. Die Wehr r&#252;ckte mit drei Fahrzeugen um 1.30Uhr aus. Der LF8 wurde in die Dorfmitte von Nennig beordert um Keller auszupumpen. Der TLF8 wurde zum neuen \u201eViktors\u201c Hotel gerufen. In dem erst vor kurzem er&#246;ffneten Hotel standen alle Konferenzs&#228;le im Keller 20cm unter Wasser und mussten abgepumpt werden. Die Besatzung vom RW1 mu&#223;te zum Campingplatz am Rothaus fahren. Dort stand der komplette Platz 1 bis 1,50m unter Wasser. Bei starker Str&#246;mung retteten zwei Wehrm&#228;nner einen Rentner aus seinem &#252;berfluteten Wohnwagen. Als die Wehr die schwierige Situation soweit im Griff hatte, wurde sie nach Sinz beordert. Dort angekommen fanden die Wehrm&#228;nner eine noch nie gesehene Zerst&#246;rung vor. Die komplette Teerschicht der Wiesenstrasse hatte das Wasser abgetragen, ein Gastank lag weit von seinem urspr&#252;nglichen Standort in einer Wiese, ein Auto war mit seiner Fahrerin 500m weggetrieben worden, &#252;berall nur Wasser. Die Wehr ging gleich ran an die Arbeit. Der erste Keller stand einen Meter unter Wasser, die Wassermassen hatten die Eingangst&#252;r des Kellers aufgesprengt. So schnell wie m&#246;glich pumpte die Wehr den Keller mit einer Wasserstrahlpumpe ab. Eine zweite Gruppe pumpte einen Neubau leer.So ging es dann von einem Haus zum anderen. Unerm&#252;dlich k&#228;mpfte die Wehr gegen diese enormen Wassermassen. Alles was in den Kellern stand war kaputt, Waschmaschinen, K&#252;hlschr&#228;nke, Heizungsanlagen, alles war zerst&#246;rt. Nachdem der letzte Keller abgepumpt war, konnten die Wehrm&#228;nner gegen 6.30Uhr den Heimweg antreten. Zuhause musste noch das benutzte Material gereinigt werden. Um 7.30Uhr konnten die Wehrm&#228;nner endlich ihre Betten ansteuern.<br \/>\nUm 12.00Uhr wurde die Wehr nochmals nach Sinz gerufen. Dort mussten die Wehrm&#228;nner verschmutzte Strassen reinigen.<br \/>\nBei Tageslicht sah man erst das ganze Ausma&#223; dieser Katastrophe. Ganze Wohnzimmer waren zerst&#246;rt,die Anwohner berichteten das eine meter hohe Flut das Dorf &#252;berschwemmt hatte. Um 15.30Uhr hatte die Wehr alles soweit getan und konnte endlich nach Hause fahren. Keiner der Wehrm&#228;nner hatte je so etwas erlebt, mann kann es als Jahrhundertflut bezeichnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.28-12.00Uhr Mitten in der Nacht wurde die Borger Bev&#246;lkerung aus dem Schlaf gerissen, um 1.28Uhr ert&#246;nte die Sirene. Die Wehr wurde nach Nennig gerufen, was war passiert? Nach einem Jahrhundertgewittert waren in Nennig, Sinz, Ke&#223;lingen der Ausnahmezustand ausgebrochen. Die Wehr r&#252;ckte mit drei Fahrzeugen um 1.30Uhr aus. Der LF8 wurde in die Dorfmitte von Nennig beordert um Keller auszupumpen. Der TLF8 wurde zum neuen \u201eViktors\u201c Hotel gerufen. 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